Unsere eigenen Skyrim-Storys

Unsere eigenen Skyrim-Storys

Parker Wilhelm profile pictureBy Parker Wilhelm / Content Manager
9. November 2021

The Elder Scrolls V: Skyrim feiert in diesem November sein zehnjähriges Jubiläum.

Es war eine Dekade das Kampfes gegen Drachen, der Erforschung unheilvoller Dungeons, des Schmiedens von Allianzen (und Pflegen von Rivalitäten) mit der hiesigen Bevölkerung und des Hortens von Süßkuchen – am allerwichtigsten aber: Zehn Jahre habt ihr eure eigenen Geschichten geschrieben, während ihr durch die Welt gezogen seid.

Im Rahmen dieses bedeutenden Ereignisses haben wir die Community gebeten, an unseren Fanfeierlichkeiten zum 10. Geburtstag teilzunehmen und ihre Leidenschaft zu demonstrieren, und zwar durch das Einsenden von Artworks und Cosplay-Fotos mit Skyrim-Thematik und Geschichten darüber, wie das Spiel ihr Leben beeinflusst hat. Aber Skyrim hatte natürlich nicht nur gewaltigen Einfluss auf die Spieler – dieses Werk spielt auch für viele von uns hier bei Bethesda Softworks eine gewaltige Rolle! Lasst uns ein paar unserer eigenen Skyrim-Geschichten mit euch teilen:

Lange bevor ich für Bethesda arbeitete, kaufte ich Skyrim für meine Frau. Sie hatte zuvor nie ein Spiel von Bethesda gespielt, aber sie hatte ihr Interesse bekundet. Während der Introszenen stellte sie fest, dass sie alles mitnehmen konnte, was nicht niet- und nagelfest war, wenigstens bis ihre Figur überladen war.

Ich sagte ihr, dass sie all die Körbe, die sie aufhob, wahrscheinlich nicht brauchen würde, aber sie führte ein ziemlich gutes Argument an: „Was, wenn ich den Korbkönig treffe und er will einen Korb von mir, und ich habe keinen und er tötet mich?“ Gegen diese Logik kommt man nicht an! Man weiß nie, auf was man alles in unseren Spielen trifft. Also sollte man am besten auf alles vorbereitet sein!

  • Phil Speer – Quest Designer, Bethesda Games Studios

SKY10 dragon flight in-body

"Ich war noch nicht bei Bethesda, als Skyrim herauskam, aber ich hatte mich so darauf gefreut. Ich hatte Morrowind und Oblivion gespielt und war absolut bereit, in das Spiel einzutauchen. Das war, bevor das Speichern in der Cloud ein Thema waren. (Was wichtig für diese Geschichte ist.)

Ich fing an, das Spiel zu spielen, lief rum, machte Quests, tötete Drachen und hatte ungefähr 80 Stunden auf dem Tacho, als meine Festplatte den Geist aufgab. Was auch meinen Spielstand vernichtete. Ich startete das Spiel von Neuem. Ich reiste herum, rettete mehr Städte, tötete mehr Drachen, erforschte mehr Dungeons und speicherte manuell über Dropbox.

Irgendwann kam meine Verlobte an und fing an, mit mir über ein paar Dinge der Hauptgeschichte zu sprechen. Ich sah sie verblüfft an. Sie schaute zurück: „Wo bist du gerade in der Hauptgeschichte?“

„Ich bin vom Berg heruntergekommen?“, sagte ich. Sie starrte mich an. 160 Stunden und ich war erst ganz am BEGINN der Hauptgeschichte. „Okay, du musst mit der Hauptgeschichte weitermachen, sonst werden wir nicht heiraten“, meinte sie.

Ich habe die Story immer noch nicht beendet, aber die vielen hundert Stunden, die ich in Skyrim verbrachte, waren Teil der Freude, die ich beim Antreten meines Job hier bei Bethesda im Gepäck hatte. Es ist großartig, den zehnten Geburtstag von Skyrim zu erleben – vielleicht spiele ich es wieder und stecke noch ein paar hundert Stunden rein. Ich könnte sogar die Hauptgeschichte ein bisschen vorantreiben. Vielleicht."

  • Dawn Earp – Senior Digital Sales Manager, Bethesda Softworks

SKY10 environment 1 in-body

Ich hatte vor Kurzem die Diebesgilden-Questreihe beendet und bewegte mich langsam in Richtung Westen nach Markarth. Allzu überzeugt von meinen Bogenfertigkeiten beschloss ich, mich auf einen nahen Berggrat zu hocken, um ein paar halbstarke Dornenherz-Abgeschworene abzuschießen, wie man das halt so macht.

Nach zwei Schüssen trat ich daneben, schlitterte vom Berg hinab und landete schwer mitgenommen ganz unten. Ich schaffte es, dank meiner Ausrüstung mit einem winzigen Stückchen Gesundheit zu überleben. Als ich gerade laut‚ „Puh, das war richtig knapp!“, sagte, briet mich der uralte Drache, der den Schrein bewachte, vor dem ich gelandet war, so richtig schön durch.

  • Jess Clark – Associate Community Manager, Bethesda Softworks

Als wir am Montagmorgen (nach dem Start von Skyrim), dem 14. November 2011 ins Büro kamen, war der Boden der Sales-Kollegen mit Faxen bedeckt. Wir dachten erst, das Faxgerät hätte am Wochenende gesponnen, aber nein: Unzählige Händler und Märkte waren am Wochenende ausverkauft worden und brauchten dringend jede Menge neue Skyrim-Ware. Es war einfach unglaublich, zu erleben, wie sehr alle Skyrim liebten.

  • Frank Matzke – Managing Director, ZeniMax Germany

SKY10 cart 1 in-body

Diese Geschichte beginnt ein wenig traurig … aber sie endet auf jeden Fall mit einem Höhepunkt. Als Skyrim veröffentlicht wurde, war ich Assistent der Filialleitung in einem Laden und kümmerte mich um den Mitternachtsverkauf des Spiels. Weil ich spät nach Hause kam, fand ich leider keine Zeit zum Spielen, weil ich auch am nächsten Tag arbeiten musste.

Ich kehrte während der normalen Arbeitszeit des 11.11.2011 zu meiner Tagschicht in den Laden zurück, nur um direkt entlassen zu werden! Also kaufte ich das Spiel – noch mit Angestelltenrabatt – und machte mich nach Hause auf. Zumindest hatte ich jetzt alle Zeit der Welt, um in das Spiel einzutauchen. Und das tat ich auch!

Das glückliche Ende ist, dass diese Erfahrung mich dazu gebracht hat, meine Träume zu verfolgen, und jetzt, zehn Jahre später, arbeite ich hier! (Ich habe erst vor einem Monat angefangen, es ist also alles noch superaufregend.) Wenn ich könnte, dann würde ich zu meinem Ich am 11.11.2011 zurückkehren und sagen, „Es ist okay, vertraue mir. Du wirst wo enden, wo es so viel besser ist.“

  • Cara Buoncristiano – Producer, Bethesda.net

Bevor ich zum Team kam, hatte ich viele Bethesda-Titel gespielt … außer der Elder Scrolls-Reihe! Ich kaufte mir Skyrim aus unserem Spielelager und investierte drei Wochen meines Lebens, bevor ich realisierte, dass ich die Hauptquest noch nicht mal angefangen hatte. Und bevor jemand fragt: Nein, ich habe Paarthurnax nicht betrogen. Bleib stark, Drachenblut!

  • Evin Coukos – Security Engineer, Bethesda.net

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Im absolut schlimmsten Jahr meines Lebens hatte ich das Glück, einen Laptop zu besitzen, auf dem ich Skyrim spielen konnte. Meine Lage war heftig – ich steckte in einer üblen Trennung, lief Gefahr, meine sowieso schon schreckliche Wohnung zu verlieren, und hatte Probleme, einen Job zu finden. Mir ging es wirklich nicht gut.

An einem sehr kalten Abend inmitten dieser Krise, nur in der Gesellschaft von einem Rest Pizza und einem kaputten Heizgerät, begann ich, mich durch die Dawnguard-Erweiterung zu spielen, die ich zuvor nur kurz mal angeschmissen hatte. Ich spielte die Nacht hindurch, befreite Serana und wandte mich sofort dem Vampirismus zu, als mir das angeboten wurde (sorry, Dawnguard-Fans).

Meine lebendigste Erinnerung an diese Nacht war, gegen Ende der Story durch das Vergessene Tal zu laufen, mich mit Serena durch Falmer zu kämpfen und durch Höhlen und Schnee zu schleppen, um den letzten Schnee-Elf zu erreichen. Ich war zu diesem Zeitpunkt unglaublich müde, und als ich endlich fertig war und aus Burg Volkihar heraustrat, sah ich schließlich das Tageslicht im Spiel – und durch das Fenster.

Ich erinnere mich daran, wie warm sich dieser Morgen anfühlte. Wenngleich alles zu dieser Zeit so furchtbar war, verschaffte mir die Story einen Moment lang eine dringend benötigte Atempause. Dafür werde ich immer dankbar sein.

  • Charles Somerville – User Researcher, id Software

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Mein Sohn war im Frühling nach der Veröffentlichung von Skyrim knapp vier Jahre alt. Wir hatten mit ihm am Lesen von Buchstaben gearbeitet, aber den Gedankensprung, dass sie, wenn man sie aneinanderreiht, Worte bilden, hatte er noch nicht gemacht. Eines Nachmittags gingen er und ich an einer Bushaltestelle voller Skyrim-Plakate vorbei. Er sah sie an, zeigte drauf und sagte: „Skyrim!“

„Skyrim“ war also das erste Wort, das er uns laut vorgelesen hat.

  • Brent Keith – Digital Account Manager, Sales

Vergesst nicht, am 11. November um 20:00 Uhr MEZ bei „Skyrim in Concert“ einzuschalten – einem besonderen Musikereignis, das über die offiziellen YouTube- und Twitch-Kanäle von Bethesda live gestreamt wird, und bei dem das London Symphony Orchestra und der London Voices Choir den Skyrim-Soundtrack aufführen, um euch – die Spieler – und die Geschichten zu feiern, die wir voller Stolz mit euch teilen.

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